Das Schulgebäude wird energietechnisch erneuert und erhält
eine neue Fassadengestaltung.Das Ensemble aus dem bestehenden Gebäude des Köln-Kollegs
und der benachbarten neu errichteten Schule für Sprachbehinderte steht in einem
Spannungsverhältnis: Während das Köln-Kolleg aus einem sehr körperlichen,
monolithischen Rechteckkubus besteht, stellt der Neubau eine der Horizontalen
verpflichteten, gefächerte Bewegung mit leichter und prägnant rötlicher
Metallhaut dar.
Für den Altbau soll eine Materialität gefunden werden, die
sowohl der haptischen Qualität des steinernen Hauses als auch der Linienführung
im Fugenbild gerecht wird. Die Fensterteilungen wurden entsprechend der Funktionalität
und der Rhythmik der Fassade neu gefunden. Es sind dunkle Metallfenster
konzipiert, die mit der Fassade der neuen Schule harmonieren. Als architektonisch wirksame Grenze der Bearbeitung der
neuen Fassadengestaltung wird die Außenkante der neuen Hülle gesehen. Das
Erdgeschoss wird als farbig helle und leichte Fuge zu dem kompakten Körper
oberhalb gesehen und mit einer gläsernen monochromen Hülle ausgestattet.
| Bauherr |
Stadt Köln, Gebäudewirtschaft |
| Architekt |
Nebel Pössl Architekten |
| Projektarchitekt |
Peer Halfwassen |
| Mitarbeiter |
Bork Schiffer |
| Nutzfläche |
2000m² |
| Baukosten |
1.300.000 € |
| Dauer |
Juni 2009 - Dezember 2013 |
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| Struktur |
Stahlbetondecken und- wände |
| Materialien |
Aluminiumblockfenster, Aluminiumblechverkleidung,
Lamellen-Sonnenschutz |